15 bis 20 Prozent des Gesamtumsatzes im Shop Bereich erreicht und dies ist mit steigenden Raten anzusetzen. Laut Pieter Haas, Vorsitzender des Vorstands, handelt es sich dabei um die Rueckkehr des alten „Ladens“. Diese Studie des Unternehmens basiert grundlegend auf einer empirischen Grundlage
aus Ingolstadt, einer deutschen Stadt, in der die Metro-Tochter Media-Saturn diese Erkenntnisse gewonnen hat und nun auf das ganze Bundesgebiet umlegen wollen.
Die gesamte Einzelhandelsgruppe erzielt derzeit acht Prozent des Gesamtumsatzes aus diesem Bereich. Das nächste Ziel sollen nach Konzernangaben zehn Prozent sein.
In Europa liegt der Branchendurchschnitt bei ca. 14 Prozent, sagt Haas. Haas sieht auf lange Sicht, dass die Media-Saturn Gruppe insgesamt 15 bis 20 Prozent des Gesamtumsatzes im Online Bereich erreichen möchte. Haas meinte wörtlich: „Ich kann Ihnen kein genaues Datum geben. Wir wollen mit dem Markt Schritt halten.“
Vor vier Jahren hätten ihnen Leute gesagt, dass der Online-Handel bald für 40 Prozent des Umsatzes verantwortlich sein würde. Allerdings verweisen die Ergebnisse der jüngsten Studie auf genau das Gegenteil, denn auch
Online hat seine Grenzen. Stattdessen setzen Online-Händler wie Amazon auf eigene Neueröffnungen von Geschäften.
In den vergangenen zwei Jahren gab es die Angst, von E-Commerce überholt zu werden. Man hatte Angst, dass Geschäfte geschlossen werden müssten. Die Leute sagten eine dunkle Zukunft für die Branche voraus. Allerdings hat sich der Trend leicht verändert, denn jetzt spricht jeder über omnichannel und Multichannel Strategien. Die Kunden gehen wieder gene in die Geschäfte. Media-Saturn ist daher immer noch (oder wieder) im Handelsgeschäft tätig.